MENTOR SOKE HEINZ KÖHNEN

Anfang 1990 sandte W.O. Dexbach eine Delegation seiner Schüler auf einen Wettkampf nach Zü-rich. Dort trafen sie auf Soke Heinz Köhnen, der zu diesem Zeitpunkt von der ganzen Szene in den Budokünsten maßlos enttäuscht war. Doch die Schüler des Shorai-Do Kempo weckten in ihm neue Motivationen und er wollte den Meister persönlich kennen lernen. Schon nach dem ersten Treffen der beiden Großmeister begann eine tiefe Freundschaft zwischen den beiden Meistern. Einige Zeit später bat W.O. Dexbach zusammen mit seinem damaligen Mitstreiter aus St. Petersburg, W. Sdobnikov darum, dass Soke Heinz Köhnen beide doch als Schüler anerkennen möge.

Soke Heinz Köhnen nahm die Anfrage an und überreichte W.O. Dexbach später den 7. DAN Shorai-Do Kempo, den er bis zu seinem Tode inne hatte. In der darauffolgenden Zeit ergab sich eine enge und intensive Zusammenarbeit mit zahlreichen Gesprächen und Aktionen zwischen Soke und Shihan W.O. Dexbach. Vielen Schülern des Shorai-Do-Kempo werden diese Veranstaltungen immer in Erinnerung bleiben. In St. Petersburg wurde Soke dann in die Lesgaft Akademie der Universität aufgenommen, sowie auch intensive Kontake mit der Gruppe aus der Republik Sacha geknüpft, die sich dann später selbstständig machte, aber die Kontakte zwischen Soke und der Gruppe immer noch bestehen.

Da zahlreiche Lehrgänge in Leipzig stattfanden und der Dojoleiter Falko Seppelt, sowie auch Gerald Holley sehr häufig zu Weiterbildungen nach Freiburg kamen, entstand dann ein inniges Verhältnis. Der Dojoleiter des Sdk-Leipzig nutzte alle Möglichkeiten zur Weiterbildung und reiste regelmässig nach Freiburg um bei Soke Heinz Köhnen zu lernen. Neben seinem ersten Lehrer W.O. Dexbach wurde nun auch Soke Heinz Köhnen zu seinem persönlichen Lehrer. Dadurch wurde auch das Wissen an die Schüler in Leipzig weitergegeben.

Fallko Seppelt und Soke Heinz Köhnen entwickelten daduch auch ein sehr intensives Verhältnis miteinander, wie es auch zwischen seinem Sensei und Schüler sein sollte. Nach dem Tod von Shihan W.O. Dexbach wurde dies noch intensiver und Soke erfreute sich auch, dass Falko Seppelt die Prinzipien und Inhalte des Shorai-Do Kempo in Erinnerung an W.O. Dexbach weiter pflegte, was den Charakter und Respekt von Sensei Falko Seppelt noch mehr unterstreichen sollte.

Nach dem Entschluss von Soke Heinz Köhnen in Freiburg alles aufzugeben, kam es dann zu einem Umzug nach Schkeuditz. Damit ist er jetzt noch mehr für die Schüler des SDK-Leipzig greifbar.